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| Joachim 10.02.2013 18:54 | Hallo liebe Leute, nachdem ich im vergangenen Jahr als "Erstversuch" ein Stück auf dem Ökumenischen Pilgerweg von Naumburg bis Eisenach unterwegs war, bin ich jetzt grad dabei eine Planung für dieses Jahr zu machen. Dabei bin ich aber hinundher gerissen: Fange ich den Pilgerweg in Görlitz an? - gehe ich auf dem Elisabethpfad Richtung Marburg weiter? - nehme ich den Weg zwische Loccum und Volkenroda unter die Füße? in einem anderen Forum stand "der Ökumenische Pilgerweg e.V. verwöhnt uns" Wichtig wäre mir auf alle Fälle die Möglichkeit zur geistlichen Einkehr. OK, dazu sind es halt Pilgerwege. Gerne darf es einfach und/aber preiswert sein... Habt Ihr Erfahrungen zur Entscheidungshilfe? Danke Euch allen. Gott mit Euch Joachim |
| Katja 10.01.2013 02:10 | Ich habe mich entschieden, bei Frost und Eis gehe ich nicht los. Das könnte sehr schnell in eine Survival Tour ausarten. Das man beim Pilgern an den Punkt gelangt, wo man heulend im Wald steht, ist ja schon fast normal. Aber es muss ja nicht gerade in Eis und Schnee sein. Ich bin gerade dabei mir noch ein bischen Wissen an zu lesen. Meine Buchempfehlung: Überleben ums Verrecken, Autor: Rüdiger Nehberg, Verlag: Malik, ISBN 3-89029-219-4. Wer wissen möchte was in so einem Pilgerrucksack drin ist, dem schicke ich gern eine Liste per E-Mail. |
| Susann Röwer, Projektkoordination Pilgerweg Loccum-Volkenroda 08.01.2013 13:16 | Gerne beantworte ich Ihre Fragen. Die verlässlichen gastfreundlichen Angebote der Kirchengemeinden und Klöster auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda gelten von Ostern bis zum Reformationstag und sind über Schaukästen vor Ort ersichtlich. Zur Vorbereitung einer Pilgertour steht Ihnen auf der Homepage www.loccum-volkenroda.de der Pilgerweg-Navigator zur Verfügung Auf der Homepage unter dem Menüpunkt "Übernachtung und mehr" finden Sie Hinweise zu Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten, Toilettennutzung und Trinkwasserangebote etc. Außerhalb des oben angegebenen Zeitraums stehen Ihnen die verlässlichen Angebote nur bedingt zur Verfügung. Einige Kirchen sind auch im Winter geöffnet, z.T. steht dort auch Trinkwasser bereit oder eine Toilettennutzung ist möglich. Gerne können Sie sich direkt an mich wenden, falls Sie weitere Informationen benötigen. Wir beraten Sie gern und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Falls Sie sich im Winter auf den Weg machen, sind wir ebenfalls an Ihren Erfahrungen interessiert. |
| Katja 04.01.2013 02:27 | Pilgern im Winter, wie macht ihr das? Tipps auf dieser Seite wären ganz gut. /// Um in Ruhe nachzudenken bin ich bei Frost durch das Feld zum Nachbardorf gelaufen. Wie kommt ihr unterwegs an Trinkwasser? Aussenwasserhähne an Kirchen und Kapellen sind wegen Frost abgestellt. Bettelt ihr den Pastor/in / Priester an? Auf dem Land gibt es nur sehr wenig Lebensmittel Läden, im Sommer kein Problem, da es in unseren Wäldern genug essbare Pflanzen und Kräuter gibt, aber im Winter? Pizzabringdienst ist auch nicht so doll. Ein Bad im Bach oder Waldteich im Winter? Oh nein, leiber nicht und die nächste Jugendherberge oder Kloster ist meist weit weg. Private Unterkünfte sind auf Dauer doch recht teuer. Ergebnis: Im Winter muss eine Trecking Ausrüstung mit, mit Zelt, Kocher, Schlafsack und Isomatte. Hier würde ich locker auf 20 Kg Gepäck kommen. Im Sommer kam ich mit 7-8 Kg Gepäck zurecht. Au weia, wie löst man jetzt dies Problem? 20 Kg zum Pilgern ist zu viel. Mit so viel Gepäck waren wir mal in den Dolomiten unterwegs, das war nur Quälerei. Für mich ist Pilgern kein Leistungssport um hinter Bett und Stempel her zu rennen. Da übernachte ich dann lieber im Wald. Über Tipps auf dieser Seite wäre ich sehr dankbar. Damit helft ihr auch anderen Pilgern. Alles Gute zum neuem Jahr :) Katja |
| Burkhard 17.12.2012 09:28 | Super tolle Homepage, sehr gute infos und wunderschöne Bilder – Gruß aus Karnickelhausen! Und allen Frohe Festtag |
| Dieter Ducksch 02.11.2012 19:32 | Dank auch an die Pastorin in Hameln für die freundliche schnelle Hilfe. |
| Dieter Ducksch 02.11.2012 19:28 | Bin im Okt. mein drittes Viertel von Schönhagen nach Hameln gepilgert. Manche Abzweigungen waren auch in diese Richtung (Volkeroda-Loccum) gut beschildert manche nicht. Habe den Eindruck die Süd-Nord-Richtung ist etwas vernachlässigt. Sehr trostlos sah es von Stadtoldendorf Richtung Amelungsborn aus. Oder oberhalb von Hehlen Richtung Loccum geht er Weserwanderweg links am Wald entlang , es steht aber kein Schild, dass der Pilgerweg weiter geradeaus geht. Trotz allem es war wieder sehr schön besonders auch in der Fewo von Sanders in Lüntorf Mönckebergstr. 10 , ich kann den Pilgerweg nur allen empfehlen und denen herzlichen Dank sagen, die ihn pflegen. |
| Monika und Walter aus Bad Fallingbostel 15.10.2012 17:40 | 2010 - nach meiner Pensionierung- sind wir los gegangen, jedes Jahr ca.100km. Am 1. Oktober haben wir in diesem Jahr den Pilgerweg Loccum - Volkenroda abgeschlossen, haben symbolisch die Kreisplastik geschlossen, an der wir in Loccum losgegangen sind. Es war ein wunderschöner Weg, auf dem wir vielen freundlichen Menschen begegnet sind. Wir möchten uns auf diese Weise bedanken bei den vielen Helfern, die es ermöglichen, dass der Weg "gangbar" und "erlebbar" ist. Wir können nur alle ermutigen, diesen Weg zu gehen. Es lohnt sich! Monika und Walter |
| Katja 04.10.2012 04:52 | Hessisch Oldendorf über die Paschenburg bis Möllenbeck und zurück über Exten und Fuhlen. Es war sehr anstrengend, einsam, keine anderen Pilger. Es wird kälter und die Tage kürzer. Es heisst jetzt früher losgehen um nicht in die Dunkelheit zu kommen. Wenn man einsam, stundenlang durch den Regen marschiert, hat man schon merkwürdige Gedanken über Politik und Glaube. Eben das was sich gerade bei uns in Deutschland abspielt. -- Eine feste Burg ist unser Gott -- wie aktuell dies Lied doch wieder geworden ist, es passt genau in unsere Zeit. Auf gehts nach Loccum, dann werde ich wieder auf mehr Pilger unterwegs treffen und es ist nicht mehr so einsam :) |
| Thomas Schrader 29.09.2012 19:41 | Mit einer großen Pilgergruppe (insges. 26 Personen zwischen 9 und 72 Jahren) waren wir vom 31.8. bis 2.9. von Fischbeck bis Bodenwerder unterwegs. Wieder zählen diese drei Tage zu den Schätzen des (Kirchen)jahres. Besonders erwähnen möchte ich die Pilgerherberge Ferienhof Sander in Lüntorf: einfach klasse! Die ganze Atmosphäre war wohltuend. Sehr zu empfehlen - sowohl die Zimmer als auch das Heuhotel. Erwähnen möchte ich auch die unglaublich zuvorkommende Münstergemeinde in Hameln. Zu abendlicher Stunde haben wir in der großartigen Münsterkirche unser Pilgern von der Krypta über den Taufstein zum Weltenleuchter und abschließend zum Altar im "Hohen Chor" zelebriert. Anschließend erklommen wir den Turm. Herr Overdick hat uns mit dem Schlüssel ausgestattet. Vielen Dank. Thomas |