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| Michael 18.07.2012 12:53 | Hier möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken die das Pilgern auf den Pfaden zwischen Loccum und Volkenroda ermöglichen und so "schön" (ich weiß kein passenderes Adjektiv) machen. Ich war Ende Juni im Bereich von Loccum bis Lüntorf alleine unterwegs -es war herrlich. Drei kleine Tipps möchte ich gerne weitergeben. 1. Wenn man keine Wander-/Pilgererfahrung hat, sollte man sich keine zu großen Etappen vornehmen, weniger ist manchmal mehr (ich bleibe zukünftig unter 25 km). 2. Mit einem Android-(GPS-)Handy, der App Loccus Free (kostenlos), den Open Street Map-Karten (kostenlos) und den kostenlosen Tracks auf diesen Internetseiten bleibt man immer stressfrei auf dem richtigen Weg (Achtung! Auf den Akkuverbrauch achten. ;-) 3. Generell habe ich Pilger- (bzw. kirchliche) Unterkünfte vorgezogen, war auch immer sehr zufrieden, einmal musste ich abweichen und habe im Hotelhotel Sanders in Lüntorf übernachtet, auch dort wurde ich sehr herzlich empfangen und empfehle auch diese Unterkunft gerne weiter. Allen Pilgern wünsche ich so schöne Erfahrungen wie ich sie hatte. Allen die nicht pilgern ermutige ich es zu tun, insofern sie in der Lage dazu sind. |
| Katja 10.07.2012 12:24 | Hallo, ja die Strecke nach Lüntorf ist sehr sehr schön, bin von Hämelschenburg über Lüntorf, Hehlen, Kemnade bis nach Bodenwerder an einem Tag gelaufen, es war recht einsam und ich bin keinem weiterem Pilger begegnet. Gestern bin ich weiter gepilgert, hab mir erst mal Bodenwerder in Ruhe angeschaut, dann ging es nach Linse und weiter nach Buchhagen. Das Orthodoxe Kloster hat eine strenge Kleiderordnung, als Frau kommt man dort nur mit einem langen Rock (hatte ich nicht im Rucksack), Kopfbedeckung (Halstuch um den Kopf wickeln) und mit langen Ärmeln hinein. So viel Kleidung hatte ich garnicht im Rucksack. Schuhe in der Kirche sind auch nicht erwünscht, es sollen Pantoffeln mitgebracht werden (jedenfalls hab ich das so verstanden) aber das ist ja wohl weniger das Problem, dann geht man eben mal barfuss. Über der Klostertür war ein heiliges Bild und eine Laterne in dem ein Licht brannte. Da ich ja nun die Kleiderordnung nicht erfüllen konnte, hab ich mich nicht getraut zu klingeln und bin weiter auf die Königszinne. Auf der Königszinne ist es sehr sehr schön und man kann über ganz Bodenwerder blicken bis nach Hämelschenburg. Beim Abstieg kommt man an der Jugendherberge in Bodenwerder heraus. PS: die Holzbrücke in Buchhagen ist morsch, einsturzgefärdet und gesperrt. Schuhe und Strümpfe ausziehen, der Bach ist nicht tief und man kann problemlos hindurch gehen. Katja |
| Karin Brodthage 09.07.2012 09:58 | Ich würde gern in den Sommerferien (Nds.) den Pilgerweg angehen. Wer Ende Juli für 10-14 Tage mit mir verbringen möchte, melde sich bitte im Gästebuch. |
| Pfarrer GCHaase 05.07.2012 21:42 | Pilgern macht Spaß! War mit 50 Pilgern auf dem Jakobsweg! |
| Maik 02.07.2012 22:22 | Hallo, am letzten Wochenende (30.06.-01.07.12) sind wir die Nebenstrecke von Hameln über Lüntorf nach Bodenwerder gelaufen. Ich kann sie nur empfehlen, obwohl sie etwas anstrengender ist als der Weg im flachen Wesertal. Aber wunderbare Natur, Stille, Kultur und schöne Ausblicke. Und das highlight ist die Unterkunft in Lüntorf: das Heuhotel Sander (es gibt auch "normale" Zimmer/Betten) mit seinen sehr netten und führsorglichen Gastgebern. |
| kanzow heike 24.06.2012 17:51 | Hallo liebe Leser dieser Seite. Ich war vom 9.5- 4.6 .2012 auf dem Loccum Pilgerweg unterwegs und zwar von Anfang bis zum Ende und hatte mir von vorherein einen Monat Zeit gelassen und habe festgestellt das das genau richtig war. Auch ich bin bewußt allein gelaufen und kann das nur als positives Erlebnis wieder geben. Gut beraten und betreut durch Frau Röwer und das Internet bin ich am 9.5 in Loccum mit zwei Aufenthaltstagen gestartet - auch das war schon richtig gut . Erstmal ankommen und abschalten und dann auf den Weg. Ich kann nur jedem raten sich mehr als die vorgeschlagenen 17Tage Zeit zu nehmen. Gleich am Anfang meiner Tour hatte ich zwei Ubernachtungen privater Natur die eher zu meinen negativ Erlebnissen gehören. Aber gerade die Kirchlichen Pilgerherbergen sind eher kleine luxus Wohnungen und es hat mr veil Freude gemacht diese alle so erleben zu dürfen. Auch bin ich von mehren Menschen angesprochen worden und hatte viele gute Gespräche . Selbst Einladungen zum Kaffee oder gar zu einem zweiten Frühstück sind mir zu Teil geworden. Ganz toll fand ich dar ich gerade eine sehr heiße Wetterperiode erwischt hatte das die Kirchen gröstenteil Getränke zu verfügung gestellt hatten für Pilgerer- das war sehr sehr schön und hat mir viel Kraft gegeben und ich brauchte auch nicht mehr so viel Wasser mit von vornherein schleppen. Leider war das auf der anderen Seite der ehemaligen Innerdeutschen Grenze dann nicht mehr so. Auch waren viele Kirchen nicht zugängig was sehr schade war. Insgesammt kann ich aber nur sagen und jedem Mut machen diesen Weg einmal ganz zu laufen den er ist wunderschön und überwiegend in herrlicher Natur fern ab der Zivilisation. Ich habe bewußt auf Zeitung ,TV und Radio verzichtet und war erstaunt was man bzw frau plötzlich alles wahrnimmt . Es ist ein lohnenswerter Versuch und Ihr werdet feststellen hinterher ihr habt nichts wesentliches versäumt im Gegenteil man kann nur gewinnen. An ganz doller Dank gilt auch den einzelnen Kirchengemeinden die dies ermöglicht haben wie Kathrinshagen, Neuhaus, Dransfeldt oder die tollen Klöster und Stifte wie Fischbeck an der Weser und Bursfelde oder Amelungsborn und Volkenroda alle für sich schon ein unglaubliches Erlebnis und immer wieder herzliche Aufnahme und tolle Gespräche mit lieben Menschen. Auch habe ich ein anderes Bild vom sogenannten ehemaligen Osten bekommen und gesehen wie wenig sich in einigen Gegenden für die Menschen seit der wiedervereinigung getan hat. Das hat mich tief berührt und demütig werden lassen und dennoch waren gerade diese Menschen besonders freundlich und aufgeschlossen und hilfsbereit ich bin um viele Erfahrungen bereichert und beschenkt worden- das kann ich nicht anders sagen. Und nun dar ich wieder zu Hause bin und auch mich wieder aklimatisiert habe was fast eine Woche gedauert hat bin ich sicher das ich diese Erfahrung im nächsten Jahr fortsetzen möchte in dem ich den erweiterten Pilgerweg Via Porta gehen möchte. Gruß und vielen Dank an alle die es mir möglich gemacht haben Heike Kanzow. |
| Katja 17.06.2012 02:43 | Da niemand lust hat mit zu pilgern, bin ich momentan allein zwischen Bodenwerder und Hessisch Oldendorf unterwegs. Immer an meinem freien Tag in Etappen. Es ist echt erstaunlich was ich allein so erlebe und was ich für Leute treffe. Bis jetzt habe ich nur gute Erfahrungen gemacht :) Super find ich auch das einige Kirchen, Wasserflaschen und Becher für Pilger hinstellen. Dann brauch ich nicht immer die nächste Wasserleitung auf dem Friedhof suchen :) Ich bin schon ganz neugierig auf die nächsten Begegnungen. Am 17.06.2012 zieh ich wieder los. Vieleicht treffen wir uns ja mal :) |
| Rolf Baltsch 03.06.2012 15:47 | Ich war vom 10.-16. Mai auf dem Pilgerweg (von Loccum bis Uslar) unterwegs. Es war eine wunderbare Woche mit vielen positiven Begegnungen und nachhaltigen Eindrücken. Danke an alle für ihr ehrenamtliches Engagement auf dem Pilgerweg. |
| Regine Lau 31.05.2012 10:39 | Ich bin am 11.Mai ein Stück des Pilgerwegs von Neuhaus im Solling nach Schönenhagen gelaufen.Wir hatten zwei nette Pilgerführer dabei,Jutta aus Springe und Ulrich aus Reinhardshagen.Die beiden haben das super gemacht und der Weg war gut ausgeschildert. Möchte mich auf diesem Weg noch einmal bedanken.R.Lau |
| Ralf Schönbeck / Evangelisch Jugend Obernkirchen 30.05.2012 11:58 | Im fünften Jahr ist nun die Jugendgruppe in Volkenroda angekommen, die 2009 an dem Film beteiligt war, den man hier unter der Rubrik: Materialien zur Vorbereitung » beWegt-Der Film zum Weg , finden kann. Jedes Jahr waren sie über Pfingsten einen Teil des Weges unterwegs Richtung Volkenroda. Aber die Ankunft war schwer, das soll alles gewesen sein??? Wir haben uns fest vorgenommen im nächsten Jahr mit neuen Jugendlichen wieder anzufangen !!! Keep on running... |