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Cindy Michael, Touristikerin in Mühlhausen
Mühlhausen, die mittelalterliche Reichsstadt in Thüringen, ist eine Reise wert. Erstaunlich, was die Stadt an der Unstrut alles zu bieten hat: das historische Rathaus, die Divi-Blasii-Kirche als Schaffensort von Johann Sebastian Bach, die mittelalterliche Stadtmauer, das Gerberviertel im Herzen der Altstadt, eine Bahnfahrt mit Molly und Polly und das erste Deutsche Bratwurstmuseum, um nur einiges zu nennen.
Wer sich vor Ort informieren möchte, der ist bei der Tourist-Information in der Ratsstraße an einer Top-Adresse. Dort wird er kompetent und überaus freundlich beraten. Zahlreiche Angebote erwarten ihn zum Entdecken von Kultur, Geschichte und herrlicher Landschaft, zum Genießen und Entspannen, zum Abenteuer am Baumkronenpfad Hainich, zum Erlebnispark für Kinder. Die Wartburg ist nicht weit entfernt und der Japanische Garten in Bad Langensalza auch nicht.
Cindy Michael ist in der Tourist-Information verantwortlich für Marketing und Pressearbeit.
Inmitten aller attraktiven Angebote fühlt sie sich einem Angebot in besonderer Weise verbunden: dem Pilgerweg von Loccum nach Volkenroda, der durch Mühlhausen führt. Von Anfang an war sie dabei und hat seine „Entstehungsgeschichte“ begleitet. Heute ist sie stellvertretende Regionalbeauftragte und regionale Wegewartin.
Gern stellt sie den Weg vor, erzählt, wie Menschen ihn unterwegs erlebt haben, was er mit ihnen gemacht hat. Bei der Tourist-Info können die Pilger wertvolle Informationen bekommen über Unterkünfte, Verkehrsverbindungen, wichtige Adressen und geöffnete Kirchen am Wege. Alles, was man weiß und was man wissen sollte.
Cindy Michael war wesentlich und professionell bei der Zusammenstellung von verlässlichen Angeboten am Wege beteiligt, beim Aufbau der Infra-Struktur, in der AG Pilgerweg und Tourismus. Gern betreut sie den
Pilgern und Tourismus
- die Sehnsucht nach mehr
Stand für den Pilgerweg bei der jährlich stattfindenden Christus-Wallfahrt in Volkenroda. Sie freut sich, dass viele Menschen offen sind für die alte Tradition des Pilgerns und die Erfahrungen, die der Weg verspricht.
Wie ist das mit dem vielfältigen touristischen Angebot und dem Pilgerweg? Gut, dass der Weg vielen Menschen über Tourist-Infos bekannt gemacht wird. Und gleichzeitig: Gut, dass die Region durch das Pilgern bekannt wird als Urlaubsziel! Man nennt das wohl heute eine Win-Win-Situation.
Wer geht pilgern? Es sind Menschen, die Abstand suchen zu dem, was ist, bei denen einiges im Umbruch ist. Sie stehen vor wichtigen Entscheidungen oder sind mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert. Sie möchten das Gewohnte für eine Zeitlang verlassen, suchen Antworten und Wege, einen inneren Halt!
Die Tourismus-Branche wirbt gerne mit „Urlaubsparadiesen“ und dem „Himmel auf Erden“. Damit spricht sie eine Sehnsucht an, dass es mehr gibt als das Jetzt und Hier, ein Aufgehobensein mit allem, was sich im Lebensgepäck angesammelt hat.
Pilger sind mit dieser Sehnsucht nach mehr unterwegs. Sie haben kein festes Reiseprogramm, sind offen für das, was der Tag ihnen schenkt.
Pilger halten nicht alles im Foto fest, sie bewahren ihre Erlebnisse im Inneren.
Pilger sind zu Fuß unterwegs, weil sie gehört haben, dass die Seele auch zu Fuß geht!
Cindy Michael ist in beiden Bereichen zuhause, eine kompetente und engagierte Gesprächspartnerin zum Thema Tourismus und Pilgern.
Heidrun Kuhlmann
